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NEUBAU EINES EINFAMILIENWOHNHAUSES AM STADTRAND VON LIENZ_OSTTIROL

 

Am nordöstlichen Stadtrand von Lienz, gerahmt von den Dolomiten und den Zentralalpen liegt das Grundstück, welches mit einem abbruchreifen Wohnhaus und mehreren Nebengebäuden bebaut war. Nach Abbruch des Bestandswohnhauses wurde leicht versetzt der Neubau geplant. Durch das gezielte Setzen der Baumasse entsteht eine klare gestapelte städtebauliche Figur welche das Grundstück in mehrere Freiraumzonen diffe-rierender Nutzungscharaktere gliedert.


Das Grundstück wird südseitig über einen langgezogenen Zufahrtsweg erschlossen. Am nördlichen Ende erreicht man den eingeschossigen Garagenkörper, ein Auszug des Steinsockels der Gesamtfigur, welche um 5,00 m von der Wegeparzelle aufrückt. Durch den östlichen Sockelkörper, welcher sich parallel zur Zufahrt positioniert und durch die Westostorientierung des Haupthauses, sowie durch die variierenden Baukörperhöhen bilden sich mehrere Orte mit hoher Aufenthaltsqualität sowie Intimität. Auf dem Grundstück wird über das Raumkonzept der Verknüpfung des Innenraums mit den Terrassen/Loggien ein großzügiges Raumkontinuum zwischen Innen und Außen erzeugt.


Der Neubau nimmt typologische sowie materialistische Merkmale des abgbrochenen Bastandsbaus auf und interpretiert diese neu. Auf dem erdgeschossigen assymetrischen Steinsockel mit seinen offen gestalteten Raumfunktionen Kochen I Essen I Wohnen und den nordöstlichen Garagenkörper ruht mit einer scheinbar schwebenden Selbstverständlichkeit der plastisch verputzte Holzkörper, welcher sich über zwei Ebenen vertikal erstreckt und neben den Individualräumen für Kinder und Eltern eine Galerie mit Leseecke und Blickbezug (Luftraum) ins EG aufweist.


Die lichten einladenden Innenräume verknüpfen sich auf allen Ebenen großzügig mit den jeweiligen über alle Geschosse auftretenden Außenbereichen.

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architektur

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